Krisenkommunikation
Wenn es passiert, zählen die ersten Stunden. Unsere Systeme stehen dann bereit und Sie können sich auf das Wesentliche konzentrieren: Krisenmanagement
Wenn die Krise da ist, ist sie da. Und früher oder später wird jede kommunale Organisation von einer Krise erwischt. Sie lässt sich vielfach nicht verhindern. Sie lässt sich jedoch kommunikativ beherrschen. Was am Ende über das wahrgenommene Ausmaß einer Krise bei den Bürger:innen und Beteiligten entscheidet, ist selten das Ereignis allein. Es ist die Frage, ob Sie kommunikativ auf den Ausnahmezustand vorbereitet und kommunikativ handlungsfähig waren.
Denn in der Krise wird jede Lücke sichtbar. Wer zu spät spricht, überlässt anderen die Deutungshoheit. Wer widersprüchlich spricht, verliert Vertrauen. Und wer gar nicht spricht, weil niemand weiß, wer sprechen darf, lässt ein Vakuum entstehen, das sich von selbst füllt. Mit Spekulation. Mit der Version der anderen. Mit Fake News.
Was in kommunikativen Krisensituationen in Organisationen durchschlägt, sind selten böse Absichten, sondern unklare Zuständigkeiten und fehlende Absprachen: Die Organisation kommt sich im entscheidenden Moment selbst in die Quere. Aus einem Ausnahmezustand entwickelt sich so schnell eine Kommunikationskrise, die den eigentlichen Vorfall in der Außenwahrnehmung weiter verschärft.
Wenn das Unerwartete eintritt, hat eine Entscheider:in keine Zeit, das Kommunikationshandbuch erst zu schreiben. Die Frage ist dann nicht: Haben wir ein System? Sondern die Frage lautet: Steht es? Hält es? Funktioniert es, auch wenn die Person, die es kennt, nicht erreichbar ist?
Genau hier setzen die Konsorten an. Unsere Krisensysteme sind fertig, bevor der Ernstfall kommt. Individuell entwickelt, abgestimmt auf Ihre Strukturen vor Ort, eingeübt gemeinsam mit den Mitarbeitenden, die im Ernstfall das Heft des Handelns in der Hand halten. Durch diese gezielte Vorbereitung minimieren wir zusammen mit Ihnen das Risiko eines Organisationsversagens erheblich. Denn wer im Ernstfall weiß, was zu tun ist, handelt. Wer es nicht weiß, improvisiert.
Wo wir ansetzen:
Vorbereitung auf das, was kommen kann.
Von der IT-Störung über das Hochwasser bis zum Amokalarm. Wir denken mit Ihnen realistische Szenarien kommunikativ durch, bevor sie eintreten.
Klare Verantwortung, bevor es brennt.
Wer entscheidet, wer spricht, wer gibt frei? Wir strukturieren Ihre Abläufe, damit im Ernstfall niemand auf Zuruf handeln muss.
Sprachfähigkeit für jede Zielgruppe.
Bürger:innen, Presse, Rat, Mitarbeitende: Jede Gruppe braucht eine eigene Ansprache. Wir sorgen dafür, dass Sie für alle vorbereitet sind.
Sicherheit im Eskalationsfall.
Wann wird hochgestuft, wer wird informiert, was passiert wann? Wir geben Ihrer Organisation einen verlässlichen Rahmen.
Anschluss an die Stabsarbeit im richtigen Maß.
Wir strukturieren nicht Ihre Stabsarbeit bspw. im Stab Außergewöhnliche Ereignisse (SAE) insgesamt, sondern begleiten den kommunikativen Part wie bspw. Aufgaben rund um Bevölkerungsinformation und Medienarbeit (BuMA), abgestimmt auf Ihre Stabsstrukturen. So greift unsere Vorbereitung dort, wo im Ernstfall kommuniziert wird.

